Förderung von Projekten am Fluss

Ein fließendes Miteinander von Ökologie, Kultur und Wirtschaft: Der Neckar soll naturnaher gestaltet und für die Menschen erlebbar gemacht werden. Das fördert das Land finanziell.

Den Einklang von wirtschaftlicher Nutzung und ökologischen Belangen herstellen und den Neckar für die Menschen wieder erlebbarer zu machen, darin liegt das Ziel und der ganzheitliche Ansatz der Initiative „Unser Neckar“. Dank finanzieller Unterstützung der Initiative haben Regionalverbände, Kommunen und das Land gemeinsam bereits verschiedene Flussabschnitte durch unterschiedliche Maßnahmen aufgewertet. 

Seit 1. November 2015 unterstützt das Land Kommunen und öffentlich-rechtliche Zusammenschlüsse von Gebietskörperschaften (zum Beispiel Zweckverbände, Wasser- und Bodenverbände) bei wasserwirtschaftlichen Vorhaben von öffentlichem Interesse gemäß der Förderrichtlinie Wasserwirtschaft 2015. Der Fördersatz bei gewässerökologischen Maßnahmen im ganzen Land hat sich von 70 auf 85 Prozent erhöht.

Außerdem sind nun auch Investitionen in Umweltbildungseinrichtungen wie Lernorte, Lehrpfade oder geordnete Zugänge zum Gewässer unter bestimmten Bedingungen förderfähig. Dieser ganzheitliche Ansatz hat sich in den bereits abgeschlossenen Projekten der Initiative „Unser Neckar“ bewährt und floss in die neue Förderrichtlinie mit ein. 

Ansprechpartner für die Förderung nach der Förderrichtlinie Wasserwirtschaft 2015 sind die unteren Wasserbehörden beim zuständigen Landratsamt bzw. Stadtkreis. Die jeweiligen Regierungspräsidien bewilligen die Förderungen.

Laufende Maßnahmen

Vorplanungsprojekte in Kooperation mit Hochschulen

Die Initiative „Unser Neckar“ finanziert seit der Förderrichtlinie Wasserwirtschaft 2015 unter bestimmten Voraussetzungen die Vorplanung von Maßnahmen am Neckar. Bei ausgewählten Maßnahmen finden Kooperationen mit Hochschulen statt. Hierbei soll ein Erfahrungsaustausch zwischen Studierenden verschiedener Fachrichtungen und ein Netzwerk mit Planern, Fachverwaltungen und Wissenschaft etabliert werden. Wer Interesse am „Unser Neckar“-Netzwerk hat, kann sich direkt an die Koordinierungsstelle wenden.